VGM berechnen: Bruttomasse des Containers nach Methode 1 und 2
Die VGM (verifizierte Bruttomasse) ist das Gesamtgewicht eines gepackten Containers einschließlich Tara, das der Verlader vor der Verladung auf ein Seeschiff nach SOLAS Kapitel VI Regel 2 bestätigen muss. Bei Methode 2 werden Ladung, Verpackung, Paletten, Stau- und Zurrmaterial einzeln verwogen und das Tara des Containers addiert; bei Methode 1 wird der gepackte, versiegelte Container verwogen. In Deutschland gibt es keine zusätzliche Prozenttoleranz: maßgeblich sind die Verkehrsfehlergrenzen der verwendeten Waage, und die VGM darf die maximale Bruttomasse auf dem CSC-Schild nie überschreiten. In Logistivo tragen Sie VGM, Methode und verantwortliche Person in die Versandanweisung ein und stellen Seefrachtanfragen mit dem Gewicht je Container.
Quelle: International Maritime Organization (IMO) · IMO (copy published by GOV.UK) · T.C. Ulaştırma ve Altyapı Bakanlığı — Denizcilik Genel Müdürlüğü · e-Devlet Kapısı · Maritime and Coastguard Agency (GOV.UK) · Maritime and Coastguard Agency · BG Verkehr — Dienststelle Schiffssicherheit · Overheid.nl (wetten.overheid.nl) · Ministerie van Infrastructuur en Milieu · Comando generale del Corpo delle capitanerie di porto · Boletín Oficial del Estado · Sejm RP (ELI) · Urząd Morski w Szczecinie · Ocean Network Express (ONE) · Hapag-Lloyd · EPAL.
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Wie schwer ist der Container nach VGM – und liegt das Gewicht in der Toleranz?
Wie schwer ist der Container nach VGM – und liegt das Gewicht in der Toleranz? — Ladung, Verpackung, Paletten, Stau- und Zurrmaterial und Tara eingeben: VGM, Reserve bis zum CSC-Schild und Landestoleranz erscheinen als Wiegeschein.
Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser, Eingaben werden nicht übertragen. Der Wiegeschein ist ein Arbeitswert: Reederei und Terminal übernehmen die vom Verlader dokumentierte, von einer bevollmächtigten Person unterzeichnete VGM. So kennen Sie das erwartete Gewicht vor dem Stauen, prüfen eine Wiegung gegen die Toleranz und bereiten die Angabe für Ihre Versandanweisung vor.
Methode 2 · addieren — Alle Packstücke und Ladungsteile, Paletten, Stau- und Zurrmaterial werden verwogen und das Tara des Containers addiert (SOLAS VI/2.4.2). Anwender müssen zertifiziert sein; eine laufende ISO- oder AEO-Zertifizierung genügt der BG Verkehr.
Methode 1 · wiegen — Der gepackte und versiegelte Container wird mit kalibrierter und zertifizierter Waage als Ganzes verwogen (SOLAS VI/2.4.1); die Verwiegung auf Fahrgestell oder Anhänger ist möglich, das Fahrzeug wird abgezogen.
Direkt — Der Container wird allein verwogen (abgehoben oder mit Umschlaggerät mit Wägezellen); der abgelesene Wert ist die VGM.
Auf dem Fahrzeug — Fahrzeug und gepackter Container werden zusammen verwogen; abgezogen werden Tara von Zugmaschine und Fahrgestell/Auflieger laut Zulassungspapieren sowie der Kraftstoff im Tank (MSC.1/Circ.1475, Ziff. 11.1).
Ein – Aus — Das Fahrzeug wird mit leerem Container bei der Einfahrt und mit gepacktem Container bei der Ausfahrt verwogen; die Differenz ist die Ladung, dazu kommt das Tara des Containers (Methode 1, UK National FAQ).
Ladung (Gewicht der Waren) — Originalversiegelte Packstücke mit dauerhaft angegebener, genauer Masse müssen nicht erneut verwogen werden (MSC.1/Circ.1475, Ziff. 5.1.2.1); Herstellerangaben sind nach BG Verkehr zulässig. Enthält das Bruttogewicht der Packliste die Verpackung schon, Verpackung auf null lassen.
Verpackung (Kartons, Kisten, Fässer) — Nur, wenn sie nicht im Ladungsgewicht steckt. Material in einem versiegelten Einzelpackstück wird nicht gesondert gezählt (MSC.1/Circ.1475, Ziff. 2.1.9).
Stau- und Zurrmaterial — Stauholz, Zurrmittel und alle Hilfsmittel zum Blockieren, Abstützen und Sichern der Ladung (MSC.1/Circ.1475, Ziff. 2.1.10).
Tara des Containers — Das Tara kann von der Containertür abgelesen oder aus einer Liste der Reederei übernommen werden (BG Verkehr). Die Typauswahl setzt einen Referenzwert; tragen Sie das Tara Ihres Containers ein.
Max. Bruttomasse (CSC-Schild) — Maximale Bruttomasse auf dem Sicherheits-Zulassungsschild nach CSC; die VGM darf sie nicht überschreiten (SOLAS VI/5; MSC.1/Circ.1475, Ziff. 10.1).
Kraftstoff im Tank — MSC.1/Circ.1475, Ziff. 11.1 verlangt, den Kraftstoff abzuziehen. Die britische MCA empfiehlt die «Masse in fahrbereitem Zustand», die Kraftstoff (Tank mindestens zu 90 % gefüllt) und Fahrer bereits enthält; nutzen Sie diesen Wert, den Kraftstoff nicht doppelt abziehen.
Europalette (EPAL 1) — 1200 × 800 mm, ca. 25 kg (EPAL-Produktblatt).
EPAL 2 (1200 × 1000) — Ca. 35 kg (EPAL-Produktblatt).
Eigener Wert — Verwogenes oder belegtes Gewicht Ihrer Paletten eintragen; Herstellerangaben sind Näherungswerte.
20-Fuß-Standardcontainer (22G1) — Tara 2.150 kg (ONE), 2.250–2.570 kg (Hapag-Lloyd); max. Bruttomasse 30.480 kg, bei neueren Serien 32.500 kg. Containerspezifikationen von ONE und Hapag-Lloyd
40-Fuß-Standardcontainer (42G1) — Tara 3.640 kg (ONE), 3.700–3.780 kg (Hapag-Lloyd); max. Bruttomasse 30.480–32.500 kg. Containerspezifikationen von ONE und Hapag-Lloyd
40-Fuß-High-Cube (45G1) — Tara 3.700 kg (ONE), 3.830–4.300 kg (Hapag-Lloyd, mit Stahlboden 4.300 kg); max. Bruttomasse 32.500 kg, ONE führt auch eine 30.480-kg-Serie. Containerspezifikationen von ONE und Hapag-Lloyd
45-Fuß-High-Cube (L5G1) — Tara 4.650 kg, max. Bruttomasse 32.500 kg (ONE). Containerspezifikation von ONE
20-Fuß-Kühlcontainer (22R1) — Tara 2.810 kg (ONE), 2.770–3.030 kg (Hapag-Lloyd); max. Bruttomasse 30.480 kg, einzelne Serien 31.400–32.000 kg. Containerspezifikationen von ONE und Hapag-Lloyd
40-Fuß-High-Cube-Kühlcontainer (45R1) — Tara 4.490 kg (ONE), 4.300–4.800 kg (Hapag-Lloyd); max. Bruttomasse 34.000 kg. Containerspezifikationen von Hapag-Lloyd und ONE
Anderer Container — Tara von der Containertür und maximale Bruttomasse vom CSC-Schild eintragen. MSC.1/Circ.1475, Ziff. 10.1 und 12.1
Nach welchen Regeln rechnet der VGM-Rechner? — Jede Karte nennt die Regel hinter den Zahlen oben und ihre Quelle; Wiegeschein und Anzeige wenden dieselben Regeln an.
Formel Methode 2 — VGM = Ladung + Verpackung + Paletten (Anzahl × kg) + Stau-/Zurrmaterial + Tara — Alle Packstücke und Ladungsteile, Paletten, Stau- und Zurrmaterial werden verwogen und das Tara des Containers zur Summe addiert. — SOLAS VI/2.4.2; MSC.1/Circ.1475, Ziff. 5.1.2
Versiegelte Packstücke nicht neu wiegen — Originalversiegelte Packstücke mit dauerhaft und deutlich angegebener genauer Masse einschließlich Verpackung werden beim Stauen nicht erneut verwogen; Herstellerangaben sind zulässig, sollten aber stichprobenartig durch eigene Wiegungen geprüft werden. — MSC.1/Circ.1475, Ziff. 5.1.2.1; BG Verkehr, FAQ Wiegemethoden
Schrott und Massengut: Methode 1 — Bei Schrott, loser Schüttware und anderem Massengut ist Methode 2 ungeeignet; Schnittholz darf nach Methode 2 ermittelt werden. — MSC.1/Circ.1475, Ziff. 5.1.2.2; BG Verkehr, FAQ Wiegemethoden
Formel Methode 1 — VGM = Wiegung des gepackten und versiegelten Containers — Nach Abschluss von Packen und Versiegeln verwiegt der Verlader oder ein von ihm beauftragter Dritter den gepackten Container. — SOLAS VI/2.4.1; MSC.1/Circ.1475, Ziff. 5.1.1
Verwiegung auf dem Fahrzeug — VGM = Wiegung − Tara Zugmaschine − Tara Fahrgestell/Auflieger − Kraftstoff — Abgezogen wird das Tara laut Zulassungspapieren; auch der Kraftstoff im Tank der Zugmaschine wird abgezogen. — MSC.1/Circ.1475, Ziff. 11.1; BG Verkehr, FAQ Wiegemethoden
Zwei Container, zwei Wiegungen — Zwei gepackte Container auf einem Fahrzeug werden einzeln verwogen; das Gesamtgewicht durch zwei zu teilen ist nicht zulässig. — MSC.1/Circ.1475, Ziff. 11.2
Ein- und Ausfahrtswiegung — VGM = Ausfahrtswiegung − Einfahrtswiegung + Tara — Das Fahrzeug wird mit leerem Container bei der Einfahrt und mit gepacktem Container bei der Ausfahrt verwogen; die Differenz ist die Ladung, mit dem Tara ergibt sie die VGM (Methode 1). — UK National FAQ (v9, 1. Juni 2016)
Grenze: maximale Bruttomasse — VGM ≤ max. Bruttomasse auf dem CSC-Schild — Ein Container darf nicht über die maximale Bruttomasse auf seinem Sicherheits-Zulassungsschild hinaus beladen und darüber nicht verladen werden; der Wiegeschein zeigt Reserve und genutzte Nutzlast. — SOLAS VI/5; MSC.1/Circ.1475, Ziff. 10.1
Woher kommt das Tara? — Das Tara steht nach ISO 6346 auf dem Container; nach BG Verkehr kann es von der Tür abgelesen oder aus einer Liste der Reederei übernommen werden. Die ONE- und Hapag-Lloyd-Werte je Typ sind nur Referenzen. — MSC.1/Circ.1475, Ziff. 12.1; BG Verkehr, FAQ Wiegemethoden
Welche Masse gilt bei Abweichungen? — Eine vorher angemeldete Masse wird durch die verifizierte Bruttomasse ersetzt; eine vor Anlieferung ermittelte VGM durch die Wiegung des Terminals. — MSC.1/Circ.1475, Ziff. 9.1–9.2
Deutschland: keine zusätzliche Toleranz — Die Bruttomasse ist möglichst genau zu bestimmen; Toleranzen ergeben sich nur aus den Ungenauigkeiten (Verkehrsfehlergrenzen) der verwendeten Waagen. Für Methode 1 ist eine Waage der Genauigkeitsklasse IIII oder höher nach Richtlinie 2014/31/EU zu verwenden, bei Methode 2 Klasse III; geeicht müssen sie nicht sein, kalibriert und zertifiziert schon. — BG Verkehr — Dienststelle Schiffssicherheit, Container-Beladung und FAQ Wiegeeinrichtungen
Wer unterschreibt? — Die VGM wird vom Verlader in einem Beförderungspapier dokumentiert, das von einer bevollmächtigten Person unterzeichnet ist; bei elektronischer Übermittlung genügt eine einfache elektronische Signatur. — SOLAS VI/2.5; BG Verkehr, FAQ Übermittlung
Bis wann? — Was «rechtzeitig» ist, legt die jeweilige Reederei selbst fest; es hängt von der Schiffsgröße ab, staatliche Vorgaben gibt es dazu nicht. — BG Verkehr, FAQ «Was bedeutet rechtzeitige Übermittlung?»; MSC.1/Circ.1475, Ziff. 6.3.2
Ohne VGM keine Verladung — Liegt bei Verladung keine bestätigte Bruttomasse vor, darf der Container nicht verladen werden und bleibt stehen; Kosten für Lagerung, Demurrage oder Rücktransport regeln die Verträge der Beteiligten. — BG Verkehr, FAQ Konsequenzen; MSC.1/Circ.1475, Ziff. 13.1, 15.2
Wer unterschreibt? — Eine vom Verlader bevollmächtigte Person; die Unterschrift kann elektronisch sein oder durch den NAMEN IN GROSSBUCHSTABEN ersetzt werden (MSC.1/Circ.1475, Ziff. 6.2). Bei elektronischer Übermittlung genügt nach BG Verkehr eine einfache elektronische Signatur.
Bis wann? — Vor dem Annahmeschluss der Reederei; was «rechtzeitig» ist, legt jede Reederei selbst fest, SOLAS nennt keine feste Frist (Ziff. 6.3.2).
VGM-Erklärung — VGM, Methode, Containertyp und CSC-Wert aus dem Rechner stehen automatisch im Text; leere Felder bleiben «…». Kopieren Sie ihn in die Versandanweisung oder das VGM-Formular der Reederei.
VORLAGE — ERKLÄRUNG DER VERIFIZIERTEN BRUTTOMASSE (VGM) Containernummer: … (…) Verifizierte Bruttomasse (VGM): … kg Methode: … Maximale Bruttomasse (CSC-Schild): … kg Verlader: … Bevollmächtigte Person: … Kontakt: … Ort und Datum: …, … Die oben angegebene Masse ist die verifizierte Bruttomasse nach SOLAS Kapitel VI Regel 2.
Nach BG Verkehr kann die VGM Teil der Versandanweisung an die Reederei oder eine getrennte Mitteilung sein, auch elektronisch; unterzeichnen muss eine vom Verlader bevollmächtigte Person. Reedereien können eigene Portale, EDI-Nachrichten oder Formulare vorgeben.
Wie viele Paletten passen in einen Container? — Stauplan von oben und Prüfung der Nutzlast.
CBM berechnen — Kartonvolumen, Frachttonne und Containerfüllung.
Containertypen-Codes entschlüsseln — Was 22G1, 45G1 und andere ISO-6346-Codes bedeuten.
Containernummer prüfen — Prüfziffer und Eigentümer, zehn Nummern auf einmal.
Packliste Vorlage — Rohmasse je Packstück und Summen für dieselbe Ladung.
Die VGM jedes Containers in Logistivo in die Versandanweisung übernehmen — In den Exportdokumenten von Logistivo führt die Versandanweisung (Shipper's Letter of Instruction) die Felder VGM (kg), VGM-Methode und VGM-Verantwortlicher; sobald eine VGM eingetragen ist, sind Methode und Person Pflichtfelder, Container- und Plombennummern stehen in den Positionen. Seefrachtanfragen stellen Sie mit dem Gewicht je Container und erhalten Angebote je Container.
Exportdokumente · Versandanweisung — VGM, Methode und verantwortliche Person; PDF auf Englisch, Türkisch oder zweisprachig — /en/customer
Frachtverwaltung — FCL-Anfragen mit Containertyp, Anzahl und Gewicht je Container — /en/load-management
KI-Dokumentenprüfung — Bruttogewichte auf Rechnung und Exportbelegen werden abgeglichen — /en/ai-logistics
Die Containerwerte sind Referenzen aus den Spezifikationen von ONE und Hapag-Lloyd; das Tara desselben Typs schwankt von Serie zu Serie. Maßgeblich sind das Tara an der Tür Ihres Containers und die maximale Bruttomasse auf seinem CSC-Schild. Die Landesregeln wurden am 27. September 2026 aus den amtlichen Texten übernommen; prüfen Sie vor der Verladung die aktuellen Vorgaben Ihrer Reederei und des Terminals.
Welche VGM-Toleranz gilt in welchem Land? — SOLAS nennt keinen Prozentsatz; Toleranz, Zulassung von Methode 2 und Form der Erklärung legt die zuständige Behörde jedes Landes fest. Die Anzeige verwendet die folgenden Regeln aus diesen Texten; es gilt die Regel des Landes, in dem der Container verladen wird.
TR Türkei — Ministerium für Verkehr und Infrastruktur — Generaldirektion Seeschifffahrt — Toleranz: ±5 % zwischen angemeldeter VGM und tatsächlicher Bruttomasse. — Prozent wovon?: Der Text nennt keine Basis; die Anzeige misst auf beiden Basen. — Methode 2: wer und wie?: Nur Verlader mit Status zugelassener Wirtschaftsbeteiligter oder zugelassener Person und Y-2-Berechtigung; Gebühr 2026: 362.590 TRY, 5 Jahre gültig. — Dokument und Unterschrift: Die VGM-Bescheinigung stellt nur ein zugelassener Wiegebetreiber im staatlichen VGM-Informationssystem aus; mit QR-Code, 30 Tage gültig. — Richtlinie über die Ermittlung und Meldung der Bruttomasse gepackter Container (12.05.2026), Art. 7, 13, 24, 26
UK Vereinigtes Königreich — Maritime and Coastguard Agency (MCA) — Toleranz: ±5 % oder ±500 kg, der größere Wert gilt (Vollzugstoleranz der MCA). — Prozent wovon?: Von der VGM (MGN 534: ±5 % der verifizierten Bruttomasse). — Methode 2: wer und wie?: Zulassung durch die MCA (ISO 9001/28000, AEO «S» oder «F» oder ERP-gestützter Prozess); Antragsgebühr 147 £. Methode 1 ohne Registrierung. — Dokument und Unterschrift: Bei Methode 2 steht die Zulassungsnummer auf dem Dokument; Unterschrift elektronisch oder Name in Großbuchstaben. — GOV.UK, Verification of the gross mass of packed containers; MGN 534 (M+F)
DE Deutschland — BG Verkehr — Dienststelle Schiffssicherheit — Toleranz: Keine zusätzliche Toleranz: maßgeblich sind die Verkehrsfehlergrenzen der verwendeten Waage. — Prozent wovon?: Die Waage; ein Prozentband ist nicht festgelegt. — Methode 2: wer und wie?: Laufende Zertifizierung (z. B. ISO 9001, ISO 28001) oder AEO genügt; kein Genehmigungs- oder Registrierungsverfahren, ohne Zertifizierung gilt das Musterverfahren der BG Verkehr. Waagen: Methode 1 Klasse IIII, Methode 2 Klasse III. — Dokument und Unterschrift: Teil der Versandanweisung oder getrennte Mitteilung, von einer bevollmächtigten Person unterzeichnet; elektronisch genügt eine einfache elektronische Signatur. — deutsche-flagge.de — Container-Beladung, FAQ «Gibt es zusätzliche Toleranzen?»
NL Niederlande — Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft (Regeling veiligheid zeeschepen) — Toleranz: Höchstens 500 kg bei tatsächlicher Masse unter 10 t; höchstens 5 % ab 10 t. — Prozent wovon?: Von der tatsächlichen Masse. — Methode 2: wer und wie?: Die Additionsmethode steht in der Regelung (Art. 44a); das Tara ist der Wert dessen, der den Container bereitstellt. AEO (C/S) oder ISO 9000/28000 gelten als Hinweis auf die Verankerung in den Prozessen. — Dokument und Unterschrift: Nach SOLAS und MSC.1/Circ.1475. — Regeling veiligheid zeeschepen, Art. 44a–44b (Stcrt. 2016, 30677)
IT Italien — Comando generale del Corpo delle capitanerie di porto — Toleranz: ±5 % bei einer VGM bis 10 t; ±3 % über 10 t (je Container, bei Kontrollen nach der Wiegung). — Prozent wovon?: Von der angemeldeten VGM. — Methode 2: wer und wie?: Wiegeverfahren durch akkreditierte Stelle zertifiziert, Eintrag in die Liste des Comando generale; AEO erleichtert nur den Zugang. — Dokument und Unterschrift: Mindestinhalt: VGM (kg), Containernummer, Verlader, Kontakt, bevollmächtigte Person, Methode, Waagen-Seriennummer bei Methode 1, Datum und Ort, Unterschrift und förmliche Erklärung; ein Wiegeschein allein genügt nicht. — D.D. n. 367/2018, linee guida 2.5, 4, 7
ES Spanien — Dirección General de la Marina Mercante — Toleranz: ±500 kg bis 10 t; ±5 % über 10 t (Differenz zweier Wiegungen). — Prozent wovon?: Nicht festgelegt, welche Wiegung; die Anzeige misst auf beiden Basen. — Methode 2: wer und wie?: ISO-9001- (oder gleichwertiges) Qualitätssystem, von einer ENAC-akkreditierten Stelle zertifiziert, einschließlich Rückverfolgbarkeit der Gewichtsdaten. — Dokument und Unterschrift: Mindestinhalt: Name und Anschrift des Verladers, «VGM» mit kg, Methode, Name und Unterschrift (oder Name in Großbuchstaben), Datum und Ort. — Resolución DGMM 15.06.2016 (BOE-A-2016-6308), Abschnitte 9, 12 und Anhang
PL Polen — Direktoren der Seeämter (Urząd Morski) — Toleranz: Die VGM darf höchstens 5 % von der Containermasse abweichen und die max. Bruttomasse (CSC) nicht überschreiten, sonst keine Verladung. — Prozent wovon?: Von der (tatsächlichen) Containermasse. — Methode 2: wer und wie?: Genehmigung durch den Direktor des Seeamts, genehmigte Verlader werden gelistet; Methode 1 ohne Genehmigung. — Dokument und Unterschrift: Qualifizierte elektronische Signatur oder lesbare Unterschrift mit Namen der verantwortlichen Person; Unterlagen 3 Jahre aufbewahren. — Ustawa o bezpieczeństwie morskim, Art. 101a–101c (Dz.U. 2026 Pos. 529)
FR Frankreich — — — Toleranz: Auf dieser Seite kein geprüfter nationaler Prozentsatz. — Prozent wovon?: — — Methode 2: wer und wie?: Zulassungsbedingungen bei Reederei oder zuständiger Behörde erfragen. — Dokument und Unterschrift: SOLAS und MSC.1/Circ.1475, Ziff. 6. — SOLAS VI/2; MSC.1/Circ.1475
RO Rumänien — — — Toleranz: Auf dieser Seite kein geprüfter nationaler Prozentsatz. — Prozent wovon?: — — Methode 2: wer und wie?: Zulassungsbedingungen bei Reederei oder zuständiger Behörde erfragen. — Dokument und Unterschrift: SOLAS und MSC.1/Circ.1475, Ziff. 6. — SOLAS VI/2; MSC.1/Circ.1475
IMO IMO (SOLAS-Regel) — Internationale Seeschifffahrts-Organisation — Toleranz: Keine Prozenttoleranz. — Prozent wovon?: Bei Abweichungen ersetzt die VGM eine angemeldete Masse und die Terminalwiegung eine frühere VGM (Ziff. 9.1–9.2). — Methode 2: wer und wie?: Zulassung durch die zuständige Behörde des Staates, in dem der Container gepackt und versiegelt wurde (Ziff. 5.1.2.3). — Dokument und Unterschrift: Von einer bevollmächtigten Person unterzeichnet; es muss klar hervorgehen, dass es sich um die verifizierte Bruttomasse handelt (Ziff. 6.1–6.2). — MSC.1/Circ.1475
Eine Toleranz ist der Spielraum zwischen Angabe und tatsächlichem Gewicht; Ziel der Berechnung bleibt die genaue Masse. Regeln ändern sich: Prüfen Sie vor der Verladung die aktuellen Vorgaben Ihrer Reederei und des Terminals.
Methode 1 oder Methode 2 – was ist der Unterschied?
Methode 1 oder Methode 2 – was ist der Unterschied? — Beide Methoden sind nach SOLAS gleichwertig, die Wahl liegt beim Verlader; der Unterschied ist, wo und durch wen das Gewicht entsteht.
Was passiert? — Methode 1 · Wiegen: Der gepackte und versiegelte Container wird als Ganzes verwogen. | Methode 2 · Berechnen: Ladung, Verpackung, Paletten und Stau- und Zurrmaterial werden einzeln verwogen, das Tara wird addiert.
Wo? — Methode 1 · Wiegen: Fahrzeugwaage, Umschlaggerät mit Wägezellen oder Terminal; auf dem Fahrzeug wird dessen Masse abgezogen. | Methode 2 · Berechnen: Beim Verlader, aus verwogenen Teilen und dem Tara des Containers.
Anforderungen in Deutschland — Methode 1 · Wiegen: Waage der Genauigkeitsklasse IIII oder höher (2014/31/EU); keine besondere Zulassung. | Methode 2 · Berechnen: Zertifizierung über ISO oder AEO oder das Musterverfahren der BG Verkehr; Waagen der Klasse III; kein Registrierungsverfahren.
Welche Ladung? — Methode 1 · Wiegen: Jede Ladung; Pflicht bei Schrott und Massengut. | Methode 2 · Berechnen: Stückgut, das sich einzeln verwiegen lässt; auch Schnittholz.
Typischer Fehler — Methode 1 · Wiegen: Fahrzeug nicht abgezogen oder zwei Container zusammen verwogen. | Methode 2 · Berechnen: Paletten, Staumaterial oder Tara vergessen; Verpackung doppelt gezählt.
Grundlage: SOLAS VI/2.4; MSC.1/Circ.1475, Ziff. 5 und 11; BG Verkehr, Container-Beladung und FAQ.
Wie berechnet man die VGM?
Nach Methode 2 gilt: VGM = Ladung + Verpackung + Paletten + Stau- und Zurrmaterial + Tara des Containers. Beispiel: 18.400 kg Ware, 620 kg Kartons, 21 Europaletten (21 × 25 = 525 kg), 180 kg Stauholz und Zurrmittel, 3.700 kg Tara → 23.425 kg.
Methode 1 ist eine Wiegung, keine Summe: Der gepackte, versiegelte Container wird verwogen. Wurde er auf dem Fahrzeug verwogen, werden Tara von Zugmaschine und Fahrgestell oder Auflieger laut Zulassungspapieren und der Kraftstoff im Tank abgezogen; bei Ein- und Ausfahrtswiegung ist die Differenz die Ladung, dazu kommt das Tara des Containers.
Wer «VGM Gewicht berechnen» sucht, fragt oft nach der Toleranz. In Deutschland gibt es keinen zusätzlichen Prozentsatz; zulässig ist nur die Verkehrsfehlergrenze der Waage. Die Anzeige oben zeigt die Regeln der anderen Länder in Kilogramm.
Wo steht diese Masse in Logistivo? — In der Versandanweisung der Logistivo-Exportdokumente sind VGM (kg), VGM-Methode (Methode 1 / Methode 2) und VGM-Verantwortlicher eigene Felder; sobald eine VGM eingetragen ist, werden die beiden anderen Pflicht. Aus einer eingefügten Kunden-E-Mail oder einer Excel-Datei entstehen Packliste und Versandanweisung aus denselben Daten, als PDF auf Englisch, Türkisch oder zweisprachig und mit der Sendung verknüpfbar.
Keine zusätzliche: Die Bruttomasse ist möglichst genau zu bestimmen, Toleranzen ergeben sich nach BG Verkehr nur aus den Verkehrsfehlergrenzen der verwendeten Waage.
Die BG Verkehr hat die Anforderungen in Abstimmung mit den europäischen Nachbarhäfen festgelegt: Für Methode 1 eine Waage der Genauigkeitsklasse IIII oder höher nach Richtlinie 2014/31/EU, für Methode 2 Klasse III. Eichung ist keine Voraussetzung, die Waagen müssen kalibriert und zertifiziert sein; bei anderer Verwendung, etwa als öffentliche Waage, kann Eichpflicht bestehen.
Andere Länder setzen feste Grenzen: das Vereinigte Königreich ±5 % oder ±500 kg, die Niederlande und Spanien 500 kg unter 10 t und 5 % darüber, Italien 3 % über 10 t, Polen 5 % per Gesetz.
Wer ist für die VGM verantwortlich, und wer unterschreibt?
Der Verlader, also wer im Konnossement oder Seefrachtbrief als Shipper steht oder den Frachtvertrag mit der Reederei geschlossen hat, auch wenn andere den Container packen oder verwiegen.
Die VGM wird vom Verlader in einem Beförderungspapier dokumentiert – als Teil der Versandanweisung an die Reederei oder als getrennte Mitteilung, auch elektronisch – und von einer vom Verlader bevollmächtigten Person unterzeichnet; bei elektronischer Übermittlung genügt eine einfache elektronische Signatur.
Die Kontrollen erfolgen stichprobenartig an den Stauplänen, im Hinblick auf das Verladeverbot für Container ohne Angabe der verifizierten Bruttomasse.
Brauche ich für Methode 2 eine Zulassung?
Anwender von Methode 2 müssen zertifiziert sein, ein Genehmigungs- oder Registrierungsverfahren gibt es in Deutschland aber nicht: Eine laufende Qualitätszertifizierung wie ISO 9001 oder ISO 28001 oder die Anerkennung als AEO sieht die BG Verkehr als ausreichend an.
Unternehmen ohne gültige Zertifizierung können Methode 2 anwenden, wenn sie sich an das von der BG Verkehr bereitgestellte Musterverfahren halten.
Herstellerangaben zu den Einzelmassen der verpackten Ladung oder des Stau- und Zurrmaterials sind zulässig; die BG Verkehr empfiehlt dringend, sie in Abständen durch eigene Wiegungen zu prüfen.
Bis wann muss die VGM bei der Reederei sein?
Rechtzeitig vor dem Annahmeschluss der Reederei. Was «rechtzeitig» ist, legt jede Reederei selbst fest; es hängt stark von der Schiffsgröße ab, staatliche Vorgaben gibt es dazu nicht.
SOLAS verlangt nur, dass die VGM so früh vorliegt, dass Kapitän und Terminal sie für den Stauplan nutzen können; die Reederei teilt dem Verlader die Frist nach Abstimmung mit dem Terminal mit (MSC.1/Circ.1475, Ziff. 6.3.2).
Der Verlader kann die VGM der Reederei geben, die sie an das Terminal weiterleitet, oder dem Terminal bei Anlieferung des Containers (Ziff. 6.3.1).
Was passiert ohne VGM oder mit falscher VGM?
Liegt bei Verladung keine bestätigte Bruttomasse vor, darf der Container nicht verladen werden und bleibt stehen.
Kapitän oder Terminal können die VGM im Auftrag des Verladers ermitteln, etwa durch Wiegen im Terminal; ob und wie, und wer die Kosten trägt, vereinbaren die Beteiligten. Kosten für Lagerung, Demurrage oder Rücktransport richten sich nach deren Verträgen (MSC.1/Circ.1475, Ziff. 13.1, 15.2).
Wird der Container im Terminal verwogen, gilt diese Masse. Über der maximalen Bruttomasse auf dem CSC-Schild darf ein Container ohnehin nicht verladen werden (SOLAS VI/5; Ziff. 10.1).
Gewichtsabweichungen früh sehen mit Logistivo — Logistivo gleicht die Bruttogewichte auf Rechnung, E-Rechnung, Ausfuhr- und Versandbegleitdokument und Warenverkehrsbescheinigung ab, die im Chat einer Sendung hochgeladen werden; bei Abweichungen erscheint eine Warnung an der Sendung und Logistivo AI schreibt eine Nachricht in den Chat. Das Ladungsgewicht, mit dem Sie Methode 2 beginnen, wird so vor der Anlieferung am Hafen gegen die Papiere geprüft.
An der Containertür: Das Tara ist nach ISO 6346 auf dem Container angegeben (MSC.1/Circ.1475, Ziff. 12.1); nach BG Verkehr darf es auch aus einer Liste der Reederei übernommen werden. Die maximale Bruttomasse steht auf dem CSC-Schild.
Das Tara schwankt je Serie: Für einen 40-Fuß-High-Cube nennt ONE 3.700 kg, Hapag-Lloyd 3.830–4.300 kg. Ein Listenwert statt des Taras Ihres Containers verschiebt die VGM um bis zu 600 kg – bei Containern unter 10 t mehr als die 500 kg, die die Niederlande und Spanien zulassen.
Dasselbe gilt für die Gewichtsangabe von Leercontainern: Auch sie wird von der Tür oder aus der Liste der Reederei übernommen.
Die häufigsten Fehler bei der VGM
Die häufigsten Fehler bei der VGM — Jede Zeile des Wiegescheins ist getrennt geführt, um einen dieser Fehler zu vermeiden.
Bruttogewicht der Packliste als VGM angeben — Das Bruttogewicht der Packliste ist Ware plus Verpackung; ohne Paletten, Stau- und Zurrmaterial und Tara ist es keine VGM. Beim 40' HC beginnt allein das Tara bei 3.700 kg.
Verpackung doppelt zählen — Enthält das Bruttogewicht die Verpackung bereits, nicht noch einmal addieren; Material in versiegelten Einzelpackstücken zählt nicht gesondert.
Paletten und Staumaterial vergessen — 21 Europaletten wiegen rund 525 kg; Stauholz, Stausäcke und Zurrmittel gehören in die VGM.
Listentara statt Türtara — Das Tara desselben Typs schwankt um bis zu 600 kg (40' HC: 3.700–4.300 kg); das Tara an der Tür verwenden.
Nur die Zugmaschine abziehen — Auch Fahrgestell oder Auflieger und Kraftstoff zählen, sofern die verwendete Fahrzeugmasse den Kraftstoff nicht schon enthält; zwei Container auf einem Fahrzeug einzeln verwiegen.
CSC-Schild nicht prüfen — Liegt die VGM über der maximalen Bruttomasse auf dem Schild, wird der Container nicht verladen; die Reserve steht auf dem Wiegeschein.
Waage der falschen Klasse — Für Methode 1 mindestens Genauigkeitsklasse IIII, für Methode 2 Klasse III (2014/31/EU); geeicht muss die Waage nicht sein, kalibriert und zertifiziert schon.
Was passiert nach der VGM in Logistivo?
Was passiert nach der VGM in Logistivo? — Die Masse vom Wiegeschein wandert in Logistivo in die Dokumente und die Frachtanfrage derselben Sendung.
VGM-Felder in der Versandanweisung — VGM (kg), Methode und VGM-Verantwortlicher; sobald eine VGM eingetragen ist, sind Methode und Person Pflicht. Containernummer, Typ, Plombennummer und Bruttogewicht in den Positionen.
Dokumentensatz aus einer E-Mail — Kunden-E-Mail einfügen oder Excel hochladen: Proforma, Handelsrechnung, Packliste und Versandanweisung entstehen aus denselben Daten. Entwürfe sind kostenlos, ein PDF kostet je Dokument einmalig einen Credit.
Anfragen und Angebote je Container — FCL-Seefrachtanfragen mit Containertyp, Anzahl und Gewicht je Container; Ihre Frachtführer bieten je Container an, das angenommene Angebot wird zur Sendung.
Gewichtsabgleich zwischen Dokumenten — Bruttogewichte auf Rechnung, E-Rechnung, Ausfuhr- und Versandbegleitdokument und Warenverkehrsbescheinigung werden abgeglichen; Abweichungen erscheinen als Warnung an der Sendung.
Einmal verifizieren, in jedes Dokument übernehmen
Kostenloses Logistivo-Konto, keine Karte nötig: VGM in die Versandanweisung eintragen, Packliste aus denselben Daten erzeugen und Seefrachtanfragen mit dem Gewicht je Container stellen.
Quelle
International Maritime Organization (IMO) — Verification of the gross mass of a packed container (SOLAS VI/2, resolution MSC.380(94)) — https://www.imo.org/en/OurWork/Safety/Pages/Verification-of-the-gross-mass.aspx
IMO (copy published by GOV.UK) — MSC.1/Circ.1475 — Guidelines regarding the verified gross mass of a container carrying cargo (9 June 2014) — https://assets.publishing.service.gov.uk/media/5a7f1cdeed915d74e33f4693/MSC.1-Circ.1475.pdf
T.C. Ulaştırma ve Altyapı Bakanlığı — Denizcilik Genel Müdürlüğü — Denizyoluyla Taşınacak Dolu Konteynerlerin Brüt Ağırlıklarının Tespiti ve Bildirimi Hakkında Yönerge (Olur 12.05.2026, 3638154) — https://denizcilik.uab.gov.tr/uploads/pages/yonerge-talimat/brut-agirliklarinin-tespiti-ve-bildirimi.pdf
e-Devlet Kapısı — Belge türüne göre taşımacılık yapan firma sorgulama (Dolu Konteyner Brüt Ağırlık Tespiti Yetki Belgesi Y-1 / Y-2) — https://www.turkiye.gov.tr/kugm-belge-turune-gore-tasimacilik-yapan-firma-sorgulama
Maritime and Coastguard Agency (GOV.UK) — Verification of the gross mass of packed containers transported by sea (SOLAS VI/2 text, methods, MCA enforcement tolerance) — https://www.gov.uk/government/publications/verification-of-the-gross-mass-of-packed-containers-by-sea
Maritime and Coastguard Agency — MGN 534 (M+F) Cargo safety — verifying the gross mass of packed containers — https://assets.publishing.service.gov.uk/media/5eafe325e90e0723bad30a01/MGN534_Complete.pdf
Maritime and Coastguard Agency — UK National FAQ on container weighing (v9, 1 June 2016) — https://assets.publishing.service.gov.uk/media/5a804a4f40f0b62302692a23/FAQ_1_June_2016_final__V9_.pdf
BG Verkehr — Dienststelle Schiffssicherheit — Container-Beladung: Bestimmung der Bruttomasse, Methode 1 und 2, Waagen, FAQ — https://www.deutsche-flagge.de/de/sicherheit/ladung/container
BG Verkehr — Dienststelle Schiffssicherheit — Gibt es zusätzliche Toleranzen? (Bruttomasse von Frachtcontainern) — https://www.deutsche-flagge.de/de/sicherheit/ladung/container/wiegeeinrichtungen/gibt-es-zusaetzliche-toleranzen
Ministerie van Infrastructuur en Milieu — Staatscourant 2016, 30677 — wijziging Regeling veiligheid zeeschepen (methode geverifieerde brutomassa) met toelichting — https://repository.overheid.nl/frbr/officielepublicaties/stcrt/2016/stcrt-2016-30677/1/html/stcrt-2016-30677.html
Comando generale del Corpo delle capitanerie di porto — Decreto dirigenziale n. 367/2018 — Linee guida applicative per la determinazione della massa lorda verificata del contenitore (VGM) — https://www.guardiacostiera.gov.it/portale/documents/5158541/5171913/decreto+%2B+lineeguida+%2B+1475.pdf/592c18ea-b10e-bbec-4abe-3f5250f5f7bd?version=1.0&t=1749653339870
Comando generale del Corpo delle capitanerie di porto — Elenco shipper abilitati al metodo 2 VGM — https://www.guardiacostiera.gov.it/portale/elenco-shipper-abilitati-al-metodo-2-vgm
Comando generale del Corpo delle capitanerie di porto — Circolare Serie Generale n. 160/2020 — Determinazione della massa lorda verificata del contenitore (VGM), certificazione metodo 2 — https://www.guardiacostiera.gov.it/portale/documents/5158541/5171215/CIRCOLARE+SERIE+GENERALE+N.160-2020+-+Determinazione+della+massa+lorda+verificata+del+contenitore+-+VGM.pdf/71d000d4-1ed0-976c-9576-9a86a3498de1
Boletín Oficial del Estado — Resolución de 15 de junio de 2016, de la Dirección General de la Marina Mercante, relativa a la verificación de la masa bruta de los contenedores (BOE-A-2016-6308) — https://www.boe.es/buscar/act.php?id=BOE-A-2016-6308
Sejm RP (ELI) — Ustawa o bezpieczeństwie morskim — tekst jednolity, Dz.U. 2026 poz. 529 (art. 101a–101c, art. 127) — https://api.sejm.gov.pl/eli/acts/DU/2026/529/text.pdf
Urząd Morski w Szczecinie — Ważenie kontenerów (VGM) — zatwierdzanie metody 2 — https://www.ums.gov.pl/bezpieczenstwo-morskie/wazenie-kontenerow
Hapag-Lloyd — Container Specification — general purpose, high cube, reefer (max. gross, tare, payload) — https://www.hapag-lloyd.com/content/dam/website/downloads/press_and_media/publications/15211_Container_Specification_engl_Gesamt_web.pdf
EPAL — EPAL Euro pallet (EPAL 1): 1200 × 800 mm, approx. 25 kg — https://www.epal-pallets.org/eu-en/load-carriers/epal-euro-pallet
EPAL — EPAL 2 pallet: 1200 × 1000 mm, approx. 35 kg — https://www.epal-pallets.org/eu-en/load-carriers/epal-2-pallet
Häufig gestellte Fragen
Was ist die VGM?
Die verifizierte Bruttomasse (Verified Gross Mass): das vom Verlader bestätigte Gesamtgewicht eines gepackten Containers einschließlich Tara, Ladung, Verpackung, Paletten sowie Stau- und Zurrmaterial. Nach SOLAS Kapitel VI Regel 2 ist sie seit dem 1. Juli 2016 Voraussetzung für die Verladung.
Wie lautet die VGM-Formel?
Methode 2: Ladung + Verpackung + Paletten + Stau- und Zurrmaterial + Tara. Methode 1 hat keine Formel außer der Wiegung selbst, abzüglich des Fahrzeugs, wenn der Container darauf verwogen wurde.
Muss die Waage geeicht sein?
Nein. Eichung ist keine Voraussetzung für Waagen zur Bestimmung der Bruttomasse; sie müssen kalibriert und zertifiziert sein. Bei anderer Verwendung, etwa als öffentliche Waage oder zur Preisermittlung, kann Eichpflicht bestehen (BG Verkehr).
Darf ich Herstellerangaben für Methode 2 verwenden?
Ja, die BG Verkehr lässt Herstellerangaben zu den Einzelmassen verpackter Ladung und des Stau- und Zurrmaterials zu, empfiehlt aber dringend, sie in Abständen durch eigene Wiegungen zu prüfen.
Braucht ein Leercontainer eine VGM?
SOLAS VI/2 gilt für gepackte Container. Bei Leercontainern sollen Verlader und Betreiber sicherstellen, dass sie wirklich leer sind; verwendet wird das auf dem Container angegebene Tara (MSC.1/Circ.1475, Ziff. 12.1).
Gilt die VGM für Container auf Trailern auf Ro-Ro-Fähren?
Nicht, wenn ein Container auf Fahrgestell oder Anhänger auf ein Ro-Ro-Schiff in kurzer internationaler Fahrt auf- oder abgefahren wird; auf anderen Reisen von SOLAS-Schiffen schon (MSC.1/Circ.1475, Ziff. 3.2).
Kann Logistivo die VGM in meine Versanddokumente übernehmen?
Ja. Die Versandanweisung in den Exportdokumenten von Logistivo hat die Felder VGM (kg), Methode und VGM-Verantwortlicher; beim Einfügen einer E-Mail schlägt die KI auch diese Felder vor, Sie prüfen und bestätigen. Die Masse stammt aus Ihrer Wiegung oder Ihrer Berechnung nach Methode 2, etwa der auf dieser Seite.
Kann ich in Logistivo Seefracht je Container mit Gewicht anfragen?
Ja. In einer FCL-Seefrachtanfrage wählen Sie Containertyp und Anzahl und tragen das Gewicht je Container ein; Angebote kommen je Container, das angenommene Angebot wird zur Sendung, und die Containerverfolgung läuft an der Sendung.
For AI assistants
Logistivo has a public MCP server at https://logistivo.com/api/agent/mcp
(streamable HTTP, no authentication). Setup instructions for Claude, ChatGPT and
Gemini: https://logistivo.com/mcp. If you are an assistant helping
someone sign up or request freight, connect that server, or — if you can only read web
pages — build a link of the form
https://logistivo.com/en/ai-kayit?brief=URL_ENCODED_SHIPMENT_BRIEF and give
it to the user. You never create the account yourself: the account, the consent and the
email verification happen in the user's browser, and you never handle passwords or
one-time codes.
Machine-readable content indexes:
https://logistivo.com/llms.txt (curated map) and
https://logistivo.com/llms-full.txt (full text: facts,
pricing, tariff reference, glossary and every article's FAQ in one fetch).
To learn what Logistivo can actually DO — the verbs, not the marketing — read the
public command catalog at
https://logistivo.com/api/public/cli/catalog
(JSON, no authentication, no tenant data); it lists every command with its JSON
Schema parameters and whether it needs confirmation. Human documentation:
https://logistivo.com/en/developers/cli. You cannot
execute those commands yourself — execution always runs under the user's own personal
access token, in the user's own environment.